Rühmkorffstraßen-Anwohner fürchten erhebliche Kosten – Gruppe FDP/ULN gegen Straßenausbaubeitragssatzung

Unter „Corona-Bedingungen“ trafen sich jetzt Anwohner der Rühmkorffstraße mit der FDP/ULN-Gruppe im Nienburger Stadtrat.

Nienburg. Anwohner der Rühmkorffstraße trafen sich jetzt unter „Corona-Bedingungen“ mit Vertretern der FDP/ULN-Stadtratsgruppe um ihren Sprecher Detlef Becker. Anwohner Maik Rees hatte vor einiger Zeit unter anderem der FDP/ULN-Gruppe geschrieben und um ein Treffen gebeten, da er und andere Anwohner der Straße sich von der Stadtverwaltung nicht ausreichend informiert fühlten.

Bei der Zusammenkunft wurden der Straßenzustand sowie die mögliche bauliche und finanzielle Umsetzung besprochen. Da in Nienburg nach wie vor die Straßenausbaubeitragssatzung gilt, haben die Anlieger große Bedenken in Bezug auf die erheblichen Kosten, die auf sie zukommen könnten.

Laut Aussage einiger Anwohner gibt es an manchen Tagen bzw. zu gewissen Uhrzeiten kaum noch Parkplätze oder die Rühmkorffstraße wird als Zufahrt für Sportveranstaltungen, die in der Meerbachhalle stattfinden, oder von Eltern, die ihre Kinder zur Friedrich-Ebert-Schule bringen und holen, genutzt.

FDP-Ratsherr Heiner Werner sagte den anwesenden Bürgern die Unterstützung der Freidemokraten bei ihren Bemühungen um eine bessere Information und einer gesamtstädtischen solidarischen Finanzierung der Maßnahme zu.

Da auch andere Straßen in Nienburg in einem ähnlichen schlechten Zustand sind und dort vielleicht ähnliche Bedenken bestehen, bietet die FDP/ULN-Gruppe ihre Unterstützung an und bietet sich zum Gespräch vor Ort an.

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