Kreis- und Stadtverwaltung weitestgehend digitalisieren: FDP-Fraktionen bereiten entsprechende Anträge vor

Landkreis Nienburg. Im Rahmen der jüngsten Videokonferenz der Nienburger Freidemokraten wurden nochmals die Bürokratie und die Chancen der Digitalisierung thematisiert. Die FDP plädiert dabei für eine weitestgehend digitalisierte Verwaltung.

„Die Kommunen müssen nach dem Onlinezugangsgesetz (OZG) bis Ende 2022 ohnehin alle Verwaltungsleistungen auch digital anbieten. Gerade hier gibt es ein großes Potential, die Abläufe durch die Digitalisierung zu verbessern und damit zu beschleunigen“, bekräftigt FDP-Landesvorstandsmitglied Marcel Schiller (Stolzenau). Die Arbeiten in den Kommunen sollten bereits jetzt starten. „Ziel muss es sein, nicht erst bis ins nächste Jahr zu warten, sondern schon in diesem Jahr die ersten digitalen Dienstleistungen anzubieten“, so Schiller.

Im Baubereich sei die Nienburger Kreisverwaltung auf einem guten Weg, konnte Jörg Hille (Oyle), Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion, berichten. „Die Einführung der elektronischen Akte und eines funktionierenden Dokumentmanagement-Systems in allen anderen Bereichen muss jetzt aber auch gleich folgen“, fordert Hille, „eine weitestgehende Digitalisierung des Verwaltungshandels ist auch ohne Pandemie mehr als sinnvoll.“

„Wir werden, wenn die Verwaltungen in Stadt und Landkreis Nienburg nicht selbst handeln, entsprechende Anträge als FDP-Fraktion einbringen“, so Heiner Werner, der auch Mitglied im Nienburger Stadtrat ist.

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